Mit dem Inneren Familiensystem die Demokratiefähigkeit in der Bildung stärken

Online-Workshop

Auf einen Blick

Am Samstag, den 5. September 2026 bietet AVE einen Workshop zum Thema: “Mit dem Inneren Familiensystem die Demokratiefähigkeit in der Bildung stärken.”

 

Referent*innen:

Susanne Dannhorn und Dr. Nils Altner

Der Kurs richtet sich an alle ehemaligen Teilnehmenden der AVE-Weiterbildungen

Termin:
Sa, 5. September 2026 um 10 bis 13 Uhr

Max. Anzahl Teilnehmer*innen: 30

Anmeldefrist: 22. August 2026

Kosten: 15,- €

Wir alle kennen Situationen im pädagogischen Alltag, in denen wir auf Bedrohung oder Enttäuschung abwertend, dominant oder gar aggressiv reagieren – obwohl dieses Verhalten unseren eigenen Werten widerspricht. Lässt sich dieses Muster auflösen? Wie können wir einen inneren Demokratisierungsprozess beginnen, der uns von Polarisierung hin zu einer harmonischen und friedvollen Koexistenz führt? Und wie können wir dabei unsere innere Stärke fördern?

In diesem dreistündigen Workshop wollen wir diesen Fragen nachgehen.

Ausgangspunkt ist das Innere Familiensystem (Internal Family System, IFS) nach Richard Schwartz. Dieses Modell beschreibt, wie unterschiedliche Selbstanteile in uns unser Erleben und Handeln beeinflussen. Darauf aufbauend stellen wir ein Demokratiefitness-Training vor, mit dem sich spielerisch erfahren lässt, wie ein innerer Demokratisierungsprozess bei jedem und jeder von uns angestoßen werden kann.

Aus diesem vertieften Selbstverständnis heraus können wir anschließend demokratische Prozesse bei Schülerinnen, Studierenden und Kolleginnen gelassener, humorvoller und inspirierender initiieren und begleiten.

Die im Workshop praktisch kennengelernten Methoden lassen sich sowohl in der Arbeit mit Lernenden als auch in der Zusammenarbeit im Kollegium gewinnbringend einsetzen.

Die Referent*innen

Foto: privat

Susanne Dannhorn

Susanne Dannhorn ist Grundschullehrerin, systemischer Business Coach und seit über 20 Jahren in der Lehrer*innenausbildung tätig. Am ZfsL in Duisburg arbeitet sie als Fachleiterin für Musik und bildet als Kernseminarleiterin die angehenden Grundschullehrkräfte auch überfachlich aus. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Amaya Santos Contreras hat sie den „Achtsamkeits-Treff“ entwickelt – ein freiwilliges digitales Angebot für Lehramtsanwärter*innen. Achtsamkeitsbasierte Übungen fließen sowohl in ihren Unterricht und in ihre Seminare wie auch in ihre Coachings mit ein.

Interessierten Schulen gibt sie in Fortbildungen Impulse für eine achtsame Schulkultur. Sie ist Absolventin des GAMMA-Programms, Happy Panda-Trainerin und hat 2021 die AVE-Weiterbildung abgeschlossen. Für das AVE Institut ist sie als Dozentin der AVE Weiterbildung tätig, deren Curriculum sie mitentwickelte.

Foto: Celia Bohle

Dr. Nils Altner

Prof. Dr. Nils Altner ist Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler und Autor. Ihn interessiert, wie sich in Kitas, Schulen und Unis achtsame (Selbst)Fürsorge mit der Bildung für eine demokratische und nachhaltige Entwicklung verbinden lässt. Er unterrichtet professionelle Selbstfürsorge an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Nils hat die Weiterbildung GAMMA entwickelt, am Curriculum der AVE Weiterbildung mitgearbeitet und ist hier auch als Dozent tätig. Mehr Infos auf seiner Webseite:
http://www.achtsamkeit.com

AVE Portal Unsere Vision

„Ich möchte Schule wieder zu einem glücklichen Ort machen, an dem mit Freude und Begeisterung gelernt und gelehrt wird. Ich möchte, dass Verbundenheit und Gemeinschaft wieder wichtig sind.“ 

(Hanna Paulmann, Gründerin des AVE Instituts)

Das Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit und Engagement ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation.
Wir möchten Pädagog*innen darin unterstützen, den pädagogischen Alltag für sich und die Kinder und Jugendlichen so zu gestalten, dass das Lernen und Lehren Freude macht und von gleichwürdigen Beziehungen getragen ist. Hierbei kann die Praxis von Achtsamkeit und Empathie einen wesentlichen Beitrag leisten.
Deshalb fördern wir Schulungsangebote in diesem Bereich und kooperieren mit Expert*innen aus diesem Feld, um die Resilienz von Pädagog*innen, Kindern und Jugendlichen zu stärken und Schritt für Schritt das Bildungssystem nachhaltig zu verändern. 
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